Glossar

Return on AI (ROAI)

Was ist Return on AI (ROAI)?

Return on AI beschreibt den wirtschaftlichen Ertrag eines KI-Einsatzes im Verhältnis zu seinen Kosten. Eine einfache Überschlagsrechnung: eingesparte Stunden pro Monat × Stundensatz, abzüglich der Kosten für Lizenzen, Modellnutzung, Einrichtung und Betreuung. Benötigt ein Team für 200 Anfragen statt 10 nur noch 4 Minuten je Anfrage, spart es 20 Stunden im Monat. Solche Rechnungen bleiben Schätzungen; auch Qualität, Fehlerquoten und Einarbeitung sollten einfließen.

So hilft KI.ordo

Die KI.ordo-Seite „Verbrauch und Nutzen“ zeigt Tokens und Kosten je Modell; die Vorlage „KI-Nutzen berechnen (ROAI)“ stellt diese Kosten einer geschätzten Zeitersparnis gegenüber.

Mehr erfahren →: Return on AI (ROAI)

Themen

  • Wirtschaftlichkeit
  • Kosten-Nutzen
  • KI-Strategie

KI.ordo ausprobieren

Agenten, Abläufe und Vorlagen in einem Arbeitsbereich – 24 Stunden kostenlos als Demo.

Demo starten
← Alle Begriffe

Verwandte Begriffe

Kosten von LLM

Die Kosten großer Sprachmodelle werden meist nach Tokens abgerechnet, also nach Textbausteinen, die etwa einer Silbe bis einem Wort entsprechen; Eingabe- und Ausgabe-Tokens haben getrennte Preise, Ausgaben sind in der Regel teurer. Größere Modelle kosten pro Token mehr als kleine, schnelle Modelle wie Claude Haiku, die für einfache Aufgaben oft genügen. Prompt Caching senkt die Kosten, wenn derselbe lange Kontext wiederholt gesendet wird. Weitere Hebel sind kurze Anweisungen und gezielt ausgewähltes Wissen.

  • Kosten
  • Tokens
  • +1

KI-Einführungsrate

Die KI-Einführungsrate gibt an, welcher Anteil von Unternehmen, Beschäftigten oder Haushalten KI nutzt, und dient als Kennzahl für die Verbreitung der Technologie. Laut Statistischem Bundesamt nutzten 2024 in Deutschland 20 % der Unternehmen ab zehn Beschäftigten KI (2023: 12 %). Der Digitalverband Bitkom ermittelte für 2025 einen Anteil von 36 % bei Unternehmen ab 20 Beschäftigten. Unterschiedliche Definitionen und Stichproben machen Studien nur begrenzt vergleichbar.

  • Statistik
  • Verbreitung
  • +1

KI-gesteuerte wirtschaftliche Auswirkungen

Der Begriff fasst die wirtschaftlichen Folgen zusammen, die vom Einsatz künstlicher Intelligenz ausgehen: Produktivitätsgewinne, neue Produkte und Geschäftsmodelle, veränderte Tätigkeiten und Qualifikationsanforderungen sowie Verschiebungen im Wettbewerb. Ausmaß und Verteilung dieser Effekte sind umstritten und hängen stark von Branche, Investitionen und Weiterbildung ab. Für einzelne Unternehmen zählt vor allem der messbare Nutzen konkreter Anwendungen. Beispiel: Kürzere Bearbeitungszeiten im Kundenservice senken die Kosten je Anfrage.

  • Wirtschaft
  • Produktivität
  • +1

Token

Ein Token ist die kleinste Texteinheit, die ein Sprachmodell verarbeitet – meist ein Wortteil, ein kurzes Wort oder ein Satzzeichen. Modelle lesen Eingaben und erzeugen Antworten Token für Token; auch die Länge des Kontextfensters wird in Tokens gemessen. Da Anbieter nach Eingabe- und Ausgabe-Tokens abrechnen, bestimmen Tokens direkt Kosten und Limits: Lange Anweisungen und umfangreiches Zusatzwissen erhöhen den Verbrauch.

  • LLM
  • Kosten
  • +1