Glossar

Lesestufe

Was ist Lesestufe?

Die Lesestufe gibt an, welches Leseniveau ein Text voraussetzt oder welches eine Person erreicht hat. Sie wird je nach System als Klassenstufe, als Wert auf einer Skala wie Lexile oder als Stufe in Lehrplänen und Sprachrahmen ausgedrückt, etwa A2 oder B1 im Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen. In der Praxis hilft die Lesestufe, Texte passend zur Zielgruppe zu schreiben, zum Beispiel Kundeninformationen in einfacher Sprache.

So hilft KI.ordo

Die KI.ordo-Vorlage „Lesbarkeit prüfen und vereinfachen“ schätzt die Lesbarkeit eines Textes grob ein und schlägt eine leichter lesbare Fassung vor.

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Themen

  • Lesbarkeit
  • Zielgruppe
  • Bildung

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Verwandte Begriffe

Lexile Framework

Das Lexile Framework for Reading ist ein vom US-Unternehmen MetaMetrics entwickeltes System, das Lesefähigkeit von Personen und Textschwierigkeit auf derselben Skala misst. Werte werden mit einem „L“ angegeben, etwa 850L; ein Text passt gut, wenn sein Wert in der Nähe des Leserwerts liegt. Grundlage sind vor allem Satzlänge und Worthäufigkeit. Verbreitet ist das System besonders in Schulen und Verlagen im englischsprachigen Raum.

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  • Bildung
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Klassenstufe

Die Klassenstufe ist in der Lesbarkeitsforschung eine Maßzahl, die angibt, ab welchem Schuljahr ein Text in der Regel verstanden wird. Bekannt ist der Flesch-Kincaid-Grade-Level, der aus Satzlänge und Silben pro Wort eine Klassenstufe des US-Schulsystems errechnet; ein Wert von 8 entspricht etwa der achten Klasse. Für deutsche Texte sind solche Werte nur bedingt übertragbar, hier werden eher angepasste Formeln wie Flesch nach Amstad oder der LIX genutzt.

  • Lesbarkeit
  • Textanalyse
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Vorlage

Lesbarkeit

Lesbarkeit beschreibt, wie leicht ein Text gelesen und verstanden werden kann. Sie hängt von Satzlänge, Wortlänge, Fachbegriffen, Satzbau und Gliederung ab und lässt sich mit Formeln wie dem Flesch-Index oder dem LIX näherungsweise messen. Gute Lesbarkeit ist wichtig für Kundenkommunikation, Anleitungen, Websites und barrierearme Angebote. Formeln liefern allerdings nur Anhaltspunkte; ob ein Text verständlich ist, zeigt sich letztlich bei der Zielgruppe.

  • Text
  • Verständlichkeit
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Vorlage

Developmental Reading Assessment (DRA)

Das Developmental Reading Assessment (DRA) ist ein vor allem in den USA verbreitetes Verfahren, mit dem Lehrkräfte das Leseniveau von Kindern vom Kindergarten bis zur 8. Klasse bestimmen; es erscheint beim Bildungsverlag Pearson. Die Kinder lesen gestufte Texte vor und beantworten Fragen dazu; bewertet werden unter anderem Leseflüssigkeit und Textverständnis. Das Ergebnis ist eine Lesestufe, an der sich passende Lektüre und Fördermaßnahmen ausrichten.

  • Lesestufe
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