Glossar

Intelligente Dokumentenverarbeitung (IDP)

Was ist Intelligente Dokumentenverarbeitung (IDP)?

Intelligente Dokumentenverarbeitung (Intelligent Document Processing, IDP) liest Dokumente wie Rechnungen, Verträge oder Formulare automatisch aus, erkennt ihre Art und überführt relevante Angaben in strukturierte Daten. Dazu kombiniert sie Texterkennung bei Scans, Sprachverarbeitung und Prüfregeln. Unternehmen sparen so manuelle Erfassung und beschleunigen Abläufe wie den Rechnungs- oder Posteingang. Unsichere Felder sollten von Menschen kontrolliert werden.

So hilft KI.ordo

Die KI.ordo-Vorlage „Angaben aus Dokument auslesen“ zieht aus Dokumenttext Felder wie Datum, Absender, Beträge und Fristen; ins Wissen lassen sich PDF mit Textebene und Word-Dateien importieren, gescannte Dokumente ohne Texterkennung jedoch nicht.

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Themen

  • Dokumente
  • Datenextraktion
  • Automatisierung

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Verwandte Begriffe

Optische Zeichenerkennung (OCR)

Optische Zeichenerkennung (Optical Character Recognition, OCR) wandelt Text in Bildern, etwa in Scans, Fotos oder Faxen, in maschinenlesbaren Text um. Erst danach lassen sich Dokumente durchsuchen, kopieren oder automatisch weiterverarbeiten. Moderne OCR nutzt neuronale Netze und erkennt auch Tabellen, Layouts und teilweise Handschrift. Typische Einsätze sind Rechnungseingang, Archivdigitalisierung und das Auslesen von Formularen; die Qualität hängt stark von der Bildqualität ab.

  • Dokumente
  • Texterkennung
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Erkennung benannter Entitäten (NER)

Die Erkennung benannter Entitäten (Named Entity Recognition, NER) ist ein Verfahren der Sprachverarbeitung, das in Texten Namen von Personen, Firmen, Orten sowie Datumsangaben oder Beträge findet und einer Kategorie zuordnet. So werden aus Fließtext strukturierte Daten. Beispiel: Aus einer E-Mail werden automatisch Absenderfirma, Ansprechpartner, Liefertermin und Rechnungsbetrag herausgezogen und in ein CRM übertragen.

  • NLP
  • Informationsextraktion
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Unstrukturierte Daten

Unstrukturierte Daten folgen keinem festen Tabellenschema: E-Mails, Verträge, Handbücher, Webseiten, Präsentationen, Bilder oder Audioaufnahmen. Sie machen einen großen Teil des Unternehmenswissens aus, ließen sich aber lange nur schwer automatisch auswerten. Sprachmodelle können solche Inhalte lesen, durchsuchen und in strukturierte Angaben überführen – etwa Fristen und Beträge aus einem Vertrag als Tabelle.

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Extraktive KI

Extraktive KI bezeichnet Verfahren, die vorhandene Informationen aus Texten oder Dokumenten herausziehen, statt neue Inhalte zu formulieren. Das Ergebnis stammt wörtlich oder in fester Struktur aus der Quelle – etwa Rechnungsnummern aus PDFs, Kernsätze für eine Zusammenfassung oder die passende Textstelle als Antwort auf eine Frage. Weil nichts hinzuerfunden wird, ist das Risiko von Falschaussagen geringer als bei rein generativen Ansätzen; oft werden beide kombiniert.

  • Informationsextraktion
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