Glossar

Daten-Governance

Was ist Daten-Governance?

Daten-Governance umfasst die Regeln, Rollen und Prozesse, mit denen eine Organisation festlegt, wer welche Daten erheben, nutzen, ändern und löschen darf. Dazu gehören Verantwortlichkeiten für Datenqualität, Zugriffsrechte, Aufbewahrungsfristen und die Einhaltung von Datenschutzvorgaben. Für KI-Projekte ist sie besonders wichtig, weil Modelle und Agenten nur so verlässlich arbeiten wie die Daten, auf die sie zugreifen.

So hilft KI.ordo

KI.ordo unterstützt Daten-Governance mit Rollen (Betrachter, Bearbeiter, Admin, Eigentümer), einem Änderungsprotokoll und Datenexport.

Mehr erfahren →: Daten-Governance

Themen

  • Datenmanagement
  • Compliance
  • Zugriffsrechte

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Verwandte Begriffe

Datenschutzvorschriften

Datenschutzvorschriften sind gesetzliche Regeln für den Umgang mit personenbezogenen Daten. In der EU ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) maßgeblich; sie verlangt unter anderem eine Rechtsgrundlage für jede Verarbeitung, Datensparsamkeit, Transparenz gegenüber Betroffenen und Verträge zur Auftragsverarbeitung mit Dienstleistern. Beim Einsatz von KI ist zu klären, welche Daten in Eingaben, Wissensquellen und Protokolle gelangen und wo sie verarbeitet werden.

  • DSGVO
  • Datenschutz
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Compliance-Berichterstattung

Compliance-Berichterstattung bezeichnet die regelmäßige, nachvollziehbare Dokumentation, ob ein Unternehmen gesetzliche Vorgaben, Normen und interne Richtlinien einhält. Ein solcher Bericht beschreibt Zeitraum und Geltungsbereich, den Stand je Anforderung, Abweichungen sowie Maßnahmen mit Verantwortlichen und Fristen. Er dient Geschäftsführung, Aufsichtsgremien, Prüfern oder Behörden als Nachweis, etwa zu Datenschutz oder Informationssicherheit.

  • Compliance
  • Bericht
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Vorlage

Datenvalidierung

Datenvalidierung prüft, ob Daten vollständig, korrekt formatiert und plausibel sind, bevor sie weiterverarbeitet werden. Typische Prüfungen betreffen Pflichtfelder, das Format von E-Mail-Adressen, Postleitzahlen oder Datumsangaben sowie logische Widersprüche – etwa ein Lieferdatum vor dem Bestelldatum. So fallen Fehler früh auf, statt sich in Berichten, Abrechnungen oder KI-Auswertungen fortzusetzen.

  • Datenqualität
  • Prüfung
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Vorlage

KI-Transparenz

KI-Transparenz bedeutet, offenzulegen, wann KI im Spiel ist, auf welchen Daten und Quellen ihre Ergebnisse beruhen und wie Entscheidungen zustande kommen. Dazu gehören Kennzeichnung von KI-Inhalten, nachvollziehbare Quellenangaben, Protokolle und dokumentierte Änderungen. Transparenz schafft Vertrauen, erleichtert Fehlersuche und ist teilweise rechtlich vorgeschrieben – etwa durch die Transparenzpflichten der EU-KI-Verordnung, nach denen Menschen erkennen können sollen, dass sie mit einer KI interagieren.

  • Transparenz
  • Vertrauen
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