Glossar

Flesch-Lesbarkeitsindex

Was ist Flesch-Lesbarkeitsindex?

Der Flesch-Lesbarkeitsindex (Flesch Reading Ease) schätzt die Verständlichkeit eines Textes anhand der durchschnittlichen Satzlänge und der Silbenzahl pro Wort. Er wurde 1948 von Rudolf Flesch für das Englische entwickelt; für das Deutsche gibt es eine angepasste Formel nach Toni Amstad. Die Skala reicht etwa von 0 bis 100 – je höher, desto leichter lesbar. Der Wert misst nur die Form, nicht ob Inhalt und Fachbegriffe für die Zielgruppe passen.

So hilft KI.ordo

Die KI.ordo-Vorlage „Lesbarkeit prüfen und vereinfachen“ schätzt die Verständlichkeit eines Textes – den Flesch-Wert ausdrücklich als Schätzung – und schlägt eine leichter lesbare Fassung vor.

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Verwandte Begriffe

Lesbarkeit

Lesbarkeit beschreibt, wie leicht ein Text gelesen und verstanden werden kann. Sie hängt von Satzlänge, Wortlänge, Fachbegriffen, Satzbau und Gliederung ab und lässt sich mit Formeln wie dem Flesch-Index oder dem LIX näherungsweise messen. Gute Lesbarkeit ist wichtig für Kundenkommunikation, Anleitungen, Websites und barrierearme Angebote. Formeln liefern allerdings nur Anhaltspunkte; ob ein Text verständlich ist, zeigt sich letztlich bei der Zielgruppe.

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LIX-Lesbarkeitsmaß

Der LIX (Läsbarhetsindex) ist ein in Schweden von Carl-Hugo Björnsson entwickeltes Lesbarkeitsmaß. Er addiert die durchschnittliche Satzlänge in Wörtern und den Prozentanteil langer Wörter mit mehr als sechs Buchstaben. Beispiel: 15 Wörter pro Satz und 30 % lange Wörter ergeben einen LIX von 45. Da er ohne Silbenzählung auskommt, lässt er sich gut auf viele Sprachen anwenden, auch auf Deutsch; niedrige Werte stehen für leichte, Werte ab etwa 60 für sehr schwere Texte.

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Lesestufe

Die Lesestufe gibt an, welches Leseniveau ein Text voraussetzt oder welches eine Person erreicht hat. Sie wird je nach System als Klassenstufe, als Wert auf einer Skala wie Lexile oder als Stufe in Lehrplänen und Sprachrahmen ausgedrückt, etwa A2 oder B1 im Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen. In der Praxis hilft die Lesestufe, Texte passend zur Zielgruppe zu schreiben, zum Beispiel Kundeninformationen in einfacher Sprache.

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Klassenstufe

Die Klassenstufe ist in der Lesbarkeitsforschung eine Maßzahl, die angibt, ab welchem Schuljahr ein Text in der Regel verstanden wird. Bekannt ist der Flesch-Kincaid-Grade-Level, der aus Satzlänge und Silben pro Wort eine Klassenstufe des US-Schulsystems errechnet; ein Wert von 8 entspricht etwa der achten Klasse. Für deutsche Texte sind solche Werte nur bedingt übertragbar, hier werden eher angepasste Formeln wie Flesch nach Amstad oder der LIX genutzt.

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