Glossar

Anaconda

Was ist Anaconda?

Anaconda ist eine verbreitete Distribution der Programmiersprachen Python und R für Datenanalyse und maschinelles Lernen, herausgegeben von der Firma Anaconda Inc. Sie bündelt den Paketmanager conda mit vorinstallierten Bibliotheken wie NumPy, pandas und Jupyter und erleichtert getrennte Arbeitsumgebungen je Projekt. Organisationen mit mehr als 200 Beschäftigten benötigen für die Anaconda Distribution und den Standard-Paketkanal eine kostenpflichtige Lizenz; conda selbst und der Community-Kanal conda-forge bleiben frei nutzbar (Stand: Oktober 2026).

Themen

  • Python
  • Data Science
  • Entwicklungsumgebung

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Verwandte Begriffe

NumPy

NumPy ist die grundlegende quelloffene Python-Bibliothek für numerisches Rechnen. Sie stellt mehrdimensionale Arrays sowie schnelle Funktionen für lineare Algebra, Statistik und Zufallszahlen bereit, deren Kern in kompilierter Sprache läuft. Zahlreiche Werkzeuge der Datenanalyse und des maschinellen Lernens, etwa pandas, scikit-learn und viele Visualisierungsbibliotheken, bauen auf NumPy auf. Wer in Python mit Daten arbeitet, nutzt es daher fast immer direkt oder indirekt.

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Pandas

Pandas ist eine quelloffene Python-Bibliothek zur Analyse und Bearbeitung tabellarischer Daten, entwickelt ab 2008 von Wes McKinney. Ihr zentrales Objekt, der DataFrame, ähnelt einer Tabelle mit benannten Spalten. Damit lassen sich Daten aus CSV-, Excel- oder Datenbankquellen einlesen, bereinigen, filtern, gruppieren und zusammenführen. Pandas baut auf NumPy auf und ist ein Standardwerkzeug in Datenanalyse, Berichtswesen und der Vorbereitung von Trainingsdaten.

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Jupyter Notebook

Jupyter Notebook ist eine quelloffene, browserbasierte Anwendung aus dem Projekt Jupyter, in der sich ausführbarer Code, Ergebnisse, Diagramme und erläuternder Text in einem Dokument kombinieren lassen. Notebooks werden in Datenanalyse, maschinellem Lernen, Forschung und Lehre genutzt, weil sich Arbeitsschritte nachvollziehbar dokumentieren und teilen lassen. Am verbreitetsten ist Python. Beispiel: Ein Analyst lädt Verkaufsdaten, bereinigt sie und zeigt die Auswertung direkt darunter als Grafik.

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Scikit-learn

Scikit-learn ist eine quelloffene Python-Bibliothek für klassisches maschinelles Lernen. Sie bietet einheitliche Werkzeuge für Klassifikation, Regression, Clustering, Dimensionsreduktion, Datenvorverarbeitung und Modellbewertung, etwa Kreuzvalidierung. Aufgebaut auf NumPy und SciPy, ist sie wegen ihrer einfachen, konsistenten Schnittstelle in Ausbildung, Forschung und Praxis weit verbreitet. Für tiefe neuronale Netze greift man dagegen meist zu Frameworks wie PyTorch oder TensorFlow.

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